Missgeschick vor 1:2

Schiemer: “Habe Gulacsi nicht schreien gehört”

Sport
20.08.2014 09:26
Zusammenstoß mit dem eigenen Tormann – wie Salzburgs Franz Schiemer das bittere 1:2 in der 90. Minute erlebte. Die "Bullen" müssen in Malmö um die Königsliga zittern.

Bis zur 90. Minute hatte alles so gut ausgesehen. Salzburg führte im Play-off-Hinspiel zur Champions League zu Hause gegen Malmö verdient mit 2:0 – das wäre eine Top-Ausgangslage für das Rückspiel am Mittwoch in Schweden gewesen.

Doch ein langer Ball in den Strafraum der Bullen sorgte für den großen Dämpfer: Verteidiger Schiemer und Tormann Gulacsi waren sich uneinig, prallten in der Luft zusammen. Die Kugel brauchte Forsberg nur noch ins verwaiste Salzburg-Tor zu schieben.

"Die Fans waren so laut"
2:1 statt 2:0 – das tut weh! "Ich habe ihn nicht schreien gehört", erklärte Schiemer nach dem Schlusspfiff das Missverständnis mit dem Keeper. "Er hat gesagt, dass er geschrien hat. Aber die Fans waren so laut – ich habe ihn einfach nicht gehört. So ein Gegentor ist natürlich bitter."

Auch deshalb, weil Salzburg höher hätte führen können: "Wir haben es verabsäumt, noch mehr Tore zu machen", so Schiemer, der für den verletzten Hinteregger in die Startelf gerutscht und prompt für das 1:0 verantwortlich war.

Soriano: "Die Chance lebt"
Der Torjäger vom Dienst, Soriano, stellte mit seinem 95. Tor im 103. Pflichtspiel für Salzburg die Weichen auf Champions-League-Gruppenphase. Doch nun ist Zittern angesagt! "Aber wir haben das Spiel immer noch 2:1 gewonnen. Die Chance lebt", so Soriano.

Für Trainer Hütter, der ab der 74. Minute Besuch von Sportdirektor Rangnick auf der Betreuerbank erhalten hatte, steht fest: "Ein 2:0 hätte alles ein bisschen einfacher gemacht."

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