Eineinhalb Meter tief verschüttet wurde ein Snowboarder am Mittwochnachmittag in Bad Gastein. Sein Begleiter konnte ihn schnell orten und verständigte die Bergrettung. Diese rückte sofort mit mehreren Teams und zwei Hundeführern zum Einsatz aus.
Ausgelöst wurde die etwa 150 Meter breite und 200 Meter lange Lawine von zwei Snowboardfahrern in der Nähe der Eisenbahnerhütte auf einem Nordhang. Einer der beiden wurde komplett verschüttet. Sein Begleiter ortete ihn mit einem Lawinensuchgerät. Nach etwa sieben Minuten schaffte er es, den Kopf seines Kameraden freizuschaufeln.
In der Zwischenzeit rückte die Bergrettung mit 18 Kräften aus Bad Gastein, zwei Teams der Hundestaffel und je einem Hundeführer aus Bad Hofgastein und Dorfgastein zu den Snowboardern aus. Unterstützung bekamen sie durch acht Alpinpolizisten, die unweit davon eine Übung durchführten. Aus der Luft kam Hilfe durch den Polizeihubschrauber Libelle Oskar.
Der verschüttete Wintersportler war bei der Bergung ansprechbar. Er wurde mittels Tau vom Rettungshubschrauber Martin 1 ins Tal geflogen. Nach einer Zwischenlandung auf einem Sportplatz ging es für ihn weiter ins Krankenhaus. Sein Begleiter wurde vom Polizeihubschrauber ins Tal gebracht.
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