1000 Zuschauer lockte das Spiel zwischen Grünau und Leader Wacker Innsbruck in der Regionalliga West an. Trotz starker Leistung verloren die Walser gegen das Top-Team am Ende mit 0:2.
Hüpfburg, Schießbude, Grillerei – in Grünau herrschte am Freitagabend Volksfeststimmung beim Duell gegen Wacker Innsbruck. „Wir wollten Familien etwas bieten. Das ist uns gut gelungen glaube ich“, sagte Ex-Präsident Hansi Bauer. Vor den Augen von Red Bull Salzburgs Jannik Schuster und 1000 anderen Schaulustigen feierte der Westligist ein weitgehend friedliches Fußballfest. Allerdings mit Schönheitsfehler.
Denn die Gäste feierten am Ende einen 2:0-Sieg. „Richtig bitter, weil mehr möglich gewesen wäre“, seufzte Trainer Berni Huber-Rieder. Seine Truppe spielte von Beginn an (der Anpfiff erfolgte 15 Minuten später, weil Wackers Fans Probleme bei der Anreise hatten) mutig mit, hatte die besseren Chancen. Petrit Nika traf die Latte, Lucas Wildmann scheiterte am Keeper. „Da hätten wir uns belohnen müssen“, wusste Huber-Rieder.
Sohn einer Bayern-Legende traf
Von Wacker kam offensiv lange nichts, doch in der 69. Minute erhielten die Tiroler einen Freistoß am Sechzehner. Mit einem Gewaltschuss sorgte Lucas Scholl – Sohn von Bayern-Legende Mehmet – für die schmeichelhafte Führung. Florian Kopp sorgte nach einer Ecke für den Endstand (83.). „Am Ende können wir stolz auf die Leistung sein. Leider können wir uns davon nichts kaufen“, sagte der Trainer. Schützling Wildmann pflichtete ihm bei: „Das Ergebnis tut weh.“ Begeistert zeigte er sich über die Kulisse: „Ich habe noch nie vor so vielen Menschen gespielt. Das war richtig geil.“
Auch andere Salzburger Teams waren im Einsatz. Seekirchen bezwang Imst mit 3:0. „Ein souveräner Auftritt. Wir sind dieses Mal etwas tiefer gestanden, haben nichts zugelassen und vorne unsere Chancen genutzt", war Trainer Mario Lapkalo zufrieden. Der FC Pinzgau verlor indes gegen Lustenau mit 1:3. „Wir haben ein Ostergeschenk verteilt", haderte Coach Adonis Spica. Bischofshofen unterlag Reichenau mit 0:1.
Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung. Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.
User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB). Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.