Systemstart war 2016

Salzburg tüftelt an Digitalfunk für Blackout-Fall

Salzburg
03.04.2026 21:45
Porträt von Salzburg-Krone
Von Salzburg-Krone

Vor zehn Jahren startete Salzburg den Netzausbau für Digitalfunk von Behörden und Einsatzorganisationen. Mittlerweile gibt es 155 Funkstationen in allen Bezirken und 8300 Geräte. Ein eigenes Funknetz für den Blackout-Fall ist gerade in Vorbereitung. 

Es gibt mittlerweile 155 Funkstationen im Land, 27 im Flachgau, vier  im Stadtgebiet und 15 im Tennengau. Der Rest wurde im Innergebirg aufgebaut. Start war vor zehn Jahren in Thomatal im Lungau, 2023 konnte mit einer Funkstation am Trattberg im Tennengau der Vollausbau erreicht werden. 

Ganz Salzburg ist abgedeckt: Stabstellenleiter Martin Harter (re.) mit Jochen Schöndorfer
Ganz Salzburg ist abgedeckt: Stabstellenleiter Martin Harter (re.) mit Jochen Schöndorfer(Bild: Land Salzburg/Sandra Lanzl)

Die Vorteile des BOS-Systems für Einsatzorganisationen wie Feuerwehr, Rettung, Polizei oder auch der Landesstraßenverwaltung liegen laut Martin Harter, dem Leiter der Stabstelle Digitalfunk in Salzburg, auf der Hand: „Wir haben eine ausgezeichnete Sprachqualität. Außerdem ist das System verschlüsselt und abhörsicher.“ Bei Katastropheneinsätzen könne so die Effizienz gesteigert werden. 

Im Falle eines Stromausfalls können die Funkgeräte 36 Stunden lang mit Batterien versorgt werden. Ein weiterer Ausbau ist im Laufen. Landes-Vize Stefan Schnöll informiert: „Derzeit arbeitet das Team in Kooperation mit dem Salzburger Roten Kreuz und dem Landesfeuerwehrverband an einer Funklösung für den Blackout-Fall.“

Das siebenköpfige Digitalfunk-Team des Landes ist an 365 Tagen rund um die Uhr einsatzbereit. 

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