Mattsee spart durch Sonnenenergie und Speicher so viel, dass der Kindergarten mittlerweile so gut wie autark ist. Durch viel Eigenleistungen bei der Verlegung der neuen Wasserleitungen gelang es der Gemeinde ein Drittel der Kosten einzusparen. Der Bürgermeister will den Weg daher weiter verfolgen.
Die Gemeinde Mattsee versucht seit Jahren immer effizienter zu werden – mit Erfolg! „Im Kindergarten sind wir seit März quasi autark“, freut sich Bürgermeister Michael Schwarzmayr (SPÖ). Durch große Speicher kann die Sonnenenergie ideal genutzt werden. Nur 96 Kilowattstunden (kWh) Strom musste der sechsgruppige Kindergarten im März vom Netz beziehen. Früher waren es an die 1000 kWh.
Generell ist die Energiegemeinschaft Salzburger Seenland für den Ortschef ein Erfolg. Mattsee konnte 2025 rund 15.000 Euro einsparen. 28 Anlagen lieferten dabei Strom. Nicht nur beim Strom spart Schwarzmayr ein. Derzeit wird ein Teil der neuen Nahwärmeleitungen fertiggestellt. An dieses Netz werden das Schloss und die Einsatzzentrale der Blaulichtorganisationen angeschlossen. „Dann sind wir mit den Gemeindegebäuden komplett weg von Öl und Gas“, so der Ortschef.
Gleichzeitig mit der Fernwärme wurden die gemeindeeigenen Wasserleitungen erneuert. Das hat man mit den eigenen Mitarbeitern vom Bauhof gemacht. Die Ersparnis dadurch beträgt ein Drittel der Kosten. „Ich stelle mir das genau so vor und wir machen uns weiter Gedanken, wo wir uns verbessern können und sparen im System“, gibt sich der Ortschef motiviert.
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