"Wir wollten, wenn möglich, Gruppensieger werden. Damit sind wir zufrieden, aber es ist noch nicht vorbei", betonte der Weltmeister-Kapitän von 1998, der dem Team neues Leben eingehaucht hat. Bei der WM 2010 in Südafrika waren die Franzosen noch als zerstrittener Haufen in der Vorrunde ausgeschieden - mitsamt eines Trainingsboykotts und folgender Staatsaffäre.
"Jetzt beginnt für die Bleus ein anderer Bewerb"
Vier Jahre später träumen die Franzosen davon, noch zweimal ins Maracana zurückzukehren. Ihr Viertelfinale würde ebenso dort stattfinden wie das Endspiel am 13. Juli. "Alles ist erlaubt", titelte die Sportzeitung "L'Equipe" am Donnerstag nach Abschluss der Gruppenphase. "Jetzt beginnt für die Bleus ein anderer Bewerb." Der Auftritt gegen Ecuador nährte allerdings die Sorgen, dass dem Team die Tiefe fehlen könnte.
Nigeria: "Es wird definitiv ein schwieriges Spiel"
Den verletzungsbedingten Ausfall ihres Superstars Franck Ribery vor WM-Start scheinen die Franzosen gut weggesteckt zu haben. Weitere Ausfälle könnten aber einen Qualitätsverlust bedeuten. Schon gegen Ecuador bissen sich die Franzosen am starken Torhüter Alexander Dominguez die Zähne aus. Deschamps betonte auch den Respekt vor Achtelfinal-Gegner Nigeria, dem regierenden Afrika-Cup-Sieger. "Es wird definitiv ein schwieriges Spiel."
Verteidiger Mamadou Sakho ist für dieses Spiel allerdings wegen Oberschenkelproblemen fraglich. Dazu droht dem 24-Jährigen, wie Uruguays beißender Stürmerstar Luis Suarez bei Liverpool engagiert, wegen eines nicht geahndeten Ellbogenchecks gegen Oswald Minda Ungemach. Ecuadors Teamchef Reinaldo Rueda forderte jedenfalls eine durchaus mögliche nachträgliche Bestrafung.
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.