Kampf um Aufstieg

Portugiesen glauben nicht an DFB-USA-Absprache

Sport
25.06.2014 12:20
Anders als zahlreiche Fans in Portugal macht sich der nationale Fußballverband FPF keinerlei Sorgen, dass sich die deutsche und die US-Mannschaft am Donnerstag im letzten WM-Gruppenspiel auf ein Unentschieden zum gemeinsamen Weiterkommen einigen könnten.

"Fair Play ist eines der zentralen Anliegen, das sich die FIFA auf ihre Fahnen geschrieben hat. Von daher bin ich mir sicher, dass es keine Absprachen zwischen den Deutschen und den Amerikanern geben wird", meinte der FPF-Vizepräsident Humberto Coelho.

Nach nur einem Punkt aus zwei Spielen haben die Portugiesen nur noch dann eine realistische Chance auf das Erreichen des Achtelfinales, wenn sie selbst am Donnerstag hoch gegen Ghana gewinnen und das US-Team zeitgleich ebenso klar gegen Deutschland verliert.

Trotz des bisher enttäuschenden WM-Abschneidens gab der frühere Nationalcoach Coelho dem amtierenden Trainer Paulo Bento aber Rückendeckung. "Wir sind genauso traurig über die bisherigen Ergebnisse wie alle Portugiesen. Aber wir werden jetzt nicht den Verstand verlieren. Bento hat noch einen Vertrag über zwei Jahre, und ich gehe davon aus, dass er uns zur EM 2016 führen wird", sagte er.

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