Die Pleite-Serie macht vor keiner Branche halt: Am Dienstag erwischte es ein Innsbrucker Taxiunternehmen. Ein Konkursverfahren bei Gericht wurde eröffnet, hieß es von Gläubigerschutzverbänden. Den Antrag dazu stellte ein öffentlich-rechtlicher Gläubiger.
Am Dienstag sei über das Vermögen der „Abay KG“ ein Konkursverfahren am Landesgericht Innsbruck eröffnet worden, berichtete der Kreditschutzverband von 1870. Und auch der Alpenländische Kreditorenverband vermeldete, dass die KG ihren „laufenden Zahlungsverpflichtungen nicht mehr nachkommen“ könne.
Gläubiger brachte Antrag ein
„Der Antrag auf Eröffnung dieser Insolvenz wurde von einer Gläubigerin mit öffentlich-rechtlichen Forderungen bei Gericht eingebracht“, hieß es vonseiten des KSV von 1870. Über die Gründe der Insolvenz würden derzeit noch keine geprüften Informationen vorliegen. „Diese Ursachen werden wir in Zusammenarbeit mit der Insolvenzverwaltung erheben.“
Höhe der Schulden unklar
Ob die Insolvenzverwaltung den Betrieb „ohne weitere Nachteile für die Gläubiger“ fortführen kann, ist noch unklar. „Diese Entscheidung wird zeitnah zu treffen sein. Es bleibt insbesondere abzuwarten, ob der Schuldner in der Lage ist, nachvollziehbar darzustellen, dass eine Fortführung auf wirtschaftlich soliden Beinen stehen kann“, so der KSV von 1870 weiter.
Über die Höhe der aushaftenden Verbindlichkeiten würden sich im Moment noch keine seriösen Angaben machen lassen.
Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung. Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.
User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB). Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.