Bevölkerung entschied

Ganz knappes „Ja“ für umstrittenes Gemeindeamt

Niederösterreich
23.03.2026 09:00

In Sigmundsherberg, Bezirk Horn, stimmten die Bürger nun für das neue Gemeindehaus samt Veranstaltungssaal, Bibliothek, Gastronomie und 14 Wohnungen. Vor allem die FPÖ kritisierte laufend unter anderem die hohen Baukosten und die Eigentumsverhältnisse des Grundstückes. 

Lange wurde über den Neubau des Gemeindezentrums in Siegmundsherberg, Bezirk Horn, diskutiert. Zu teuer, zu groß, das Grundstück gehört dem Bürgermeister lauteten nur einige der Kritikpunkte, die vor allem die FPÖ immer wieder aufzeigte. Gestern wurde die Bevölkerung dazu befragt. Und das Ergebnis – bei hoher Beteiligung von 73 Prozent – fiel äußerst knapp aus: 515 Stimmen dafür, 500 waren dagegen.

Für ÖVP-Bürgermeister Franz Göd nun ein klarer Auftrag, das Projekt, das bereits seit November laufen sollte, fortzusetzen. „Mir ist bewusst, dass das Ergebnis knapp ist“, so Göd. „Aber wir laden alle Skeptiker dazu ein, gemeinsam das Gemeindezentrum zu gestalten“.

Nicht so begeistert darüber ist die FPÖ. „Im Kernort selbst sind 66 Prozent dagegen. Das zeigt, dass die direkten Anwohner dieses Projekt nicht unterstützen“, so FPÖ-Obmann Thomas Wanitschek. Und: „Leider wurde vor der Abstimmung kein aktueller Rechnungsabschluss vorgelegt, vielleicht hätten diese Zahlen die letztlich nötigen 15 Bürger überzeugt, das Projekt und dieses finanzielle Desaster zu stoppen.“

Laut Göd wurde der fehlende Rechnungsabschluss jedoch krankheitsbedingt durch eine Mitarbeiterin noch nicht präsentiert.  

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