Der steirische Onlinehändler Niceshops verzeichnete – nach kriselnden Jahren – 2025 trotz eines schwierigen Marktumfelds ein Rekordergebnis. Der Umsatz wurde um 20 Prozent auf 169 Millionen Euro gesteigert. Langfristig liegt das Ziel bei einer Milliarde Euro.
Anfangs als „steirisches Amazon“ bezeichnet, hat der 2010 von Roland Fink gegründete Onlinehändler Niceshops längst eine einzigartige Positionierung als nachhaltiger E-Commerce-Anbieter, der dem Billig-Trend entsagt, geschafft. Lange Zeit ging es nur bergauf, laufend wurden Personal und Flächen erweitert – ehe die Krise des Handels 2023 zu Umsatzrückgängen und Entlassungen führte.
Die Trendwende scheint nun aber geschafft. Entgegen dem europaweiten Branchentrend schaffte Niceshops 2025 ein kräftiges Wachstum. Der Umsatz wurde um 20 Prozent auf 169 Millionen Euro gesteigert, das Ergebnis (vor Zinsen, Steuern, Abschreibungen) erhöhte sich auf acht Millionen Euro.
50 neue Mitarbeiter möglich
Beachtlich ist die Exportquote von 88 Prozent, nur drei Prozent der Lieferungen werden retourniert. Aus Saaz werden pro Jahr zwei Millionen Pakete verschickt. Geschäftsführerin Carina Hödl stellt in Aussicht, dass das aktuell etwa 400-köpfige Team heuer um 50 zusätzliche Mitarbeiter wachsen wird.
In den nächsten Jahren möchte Niceshops ausgewählte Eigenmarken weiterentwickeln, viel Potenzial sieht man auch bei Logistik- und Technologiedienstleistungen für andere Unternehmen. So soll es langfristig sogar möglich sein, den Umsatz in Richtung einer Milliarde Euro zu steigern.
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