Der Hype um ihn in der Heimat ist nicht zu überbieten. Wenn er sich in Seoul auf den Straßen zeigt, umringen ihn sofort kreischende Fans, lassen ihm kaum Luft zum Atmen. Jetzt geht er nur noch nachts auf die Straßen in Südkoreas Hauptstadt. Aber er sagt: "Ich kann mit dem Druck schon ganz gut umgehen."
Mit 16 wechselte er ins Nachwuchsinternat des Hamburger SV, überzeugte in den Nachwuchsteams: Debüt mit 18 in der Bundesliga. Entwickelte sich als hängende, torgefährliche, agile Spitze so gut, dass ihn die Hamburger nicht halten konnten. 2013 ging er für zehn Millionen Euro zu Leverkusen – der Marktwert steht jetzt bei 14.
"Wir sind aus Südkorea heiße Sommer gewohnt, die Umstellung auf das Klima wird uns nicht schwer fallen", prophezeite der Sunnyboy, "bis zum letzten Spiel gegen Belgien müssen wir schon genug Punkte zum Aufstieg haben." Eine sehr mutige Ansage...
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