Das nächste steirische Bauunternehmen ist insolvent. Für die KMS Bau GmbH wurde am Donnerstag ein Sanierungsverfahren ohne Eigenverwaltung am Landesgericht für Zivilrechtssachen in Graz eröffnet.
Die KMS Bau GmbH mit Sitz in Bruck an der Lafnitz (Bezirk Hartberg-Fürstenfeld) meldete Insolvenz an. Am Landesgericht für Zivilrechtssachen in Graz wurde den Gläubigerschützern zufolge ein Sanierungsverfahren ohne Eigenverwaltung eröffnet. Das berichteten der KSV1870 und Creditreform am Donnerstag. Das Unternehmen ist auf die Durchführung von Kernbohrungen, Diamantschneidearbeiten, Mauertrockenlegung und Bauwerkarbeiten spezialisiert.
Massive Verschlechterung
Angaben des Unternehmens zufolge hätten sich die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen infolge der Pandemie, der rückläufigen Nachfrage im Bau- und Baunebengewerbe sowie der erheblichen Steigerungen bei Preisen, Energie- und Betriebskosten nachhaltig und massiv verschlechtert.
Aktiva von 950.000 Euro stehen Passiva in der Höhe von 2,7 Millionen Euro gegenüber. Rund 50 Gläubiger und vier Dienstnehmer dürften von der Insolvenz betroffen sein. Eine Fortführung und Sanierung des Unternehmens werden angestrebt.
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