Die steirische „Demolit-Abbruch GmbH“ hat ein Sanierungsverfahren angemeldet. 24 Dienstnehmer und 76 Gläubiger sind betroffen. Die Verbindlichkeiten gehen in Millionenhöhe.
Über das Abbruch-Unternehmen „Demolit GmbH“ mit Sitz in Heiligenkreuz an der Waasen wurde am Donnerstag in Graz ein Sanierungsverfahren eröffnet. Das gibt der Alpenländische Kreditorenschutzverband (AKV) bekannt. Die Firma mit 24 Mitarbeitern musste Insolvenz anmelden. Auch 76 Gläubiger sind betroffen.
Das Unternehmen, spezialisiert auf Abbrucharbeiten an Gebäuden, wurde 2015 gegründet. Laut AKV gab es in den Jahren 2019 und 2020 massive Verluste. Es kam zu Vertragsrückgängen, da Arbeiten nicht termin- und fachgerecht ausgeführt wurden. Die Firma reagierte mit personellen Maßnahmen.
Bis 2024 wurden zwar Jahresüberschüsse erzielt, trotzdem kam es nun zur Zahlungsunfähigkeit. Ein Mitgrund: Zwei zugesagte Großprojekte kamen nicht zustande. Die Passiva werden mit rund 3,26 Millionen Euro angegeben. Jetzt laufen Investorengespräche, eine Sanierung ist geplant. Den Gläubigern wird eine Sanierungsplanquote von 30 Prozent angeboten.
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