3. Juni 2014

WM-Eröffnung: Ankick im Roboteranzug

Sport
03.06.2014 07:30
Aufatmen beim Welt-Fußballverband FIFA und den Organisatoren: Das Eröffnungsstadion in São Paulo hat seinen letzten Test vor der Auftaktpartie Brasilien gegen Kroatien am 12. Juni ohne größere Probleme hinter sich gebracht. Auch wenn in der Corinthians Arena nur 40.000 statt der erlaubten 68.000 Zuschauer zugelassen waren, da noch nicht alle Bereiche fertig sind, sprachen die Verantwortlichen von einem vollen Erfolg.

Das Ergebnis soll am 12. Juni aber ein anderes sein: Corinthians muss nach dem 1:1 gegen Botafogo weiter auf den ersten Sieg im neuen Stadion warten. Nicht auszudenken, wenn Brasilien gegen Kroatien ebenfalls nur 1:1 spielt.

Die Vorbereitungen für die Eröffnungsfeier laufen indes auf Hochtouren. Unter dem Motto "Brasilien und seine Schätze: Natur, Menschen und Fußball" werden 600 Tänzer und Tänzerinnen in knapp einer halben Stunde die Vielfalt des Gastgebers darstellen. Mit dabei sind auch Athleten, Stelzengänger und Capoeiristas, im Mittelpunkt steht ein riesiger aus 90.000 Lichtzellen bestehender LED-Ballen.

Gesteuert durch Gehirnaktivitäten
Den Ankick soll dann ein Querschnittsgelähmter mithilfe eines von Wissenschaftern entwickelten Roboteranzuges, der 1,78 Meter groß ist und 60 bis 70 Kilogramm wiegt, vornehmen. Gesteuert werden die Bewegungen allein durch Gehirnaktivitäten, der Patient kann so nicht nur laufen, sondern im Zuge der Eröffnungsfeier auch den Ankick mit dem WM-Ball "Brazuca" vornehmen. FIFA-Generalsekretär Jerome Valcke: "Ein faszinierendes Projekt."

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