"Es ist ein Witz", sagt zum Beispiel der Kanadier Declan Hill, "im Internet gibt es mehr als 20.000 Seiten, auf denen man wetten könnte. Das System überwacht aber gerade einmal 400 europäische Webseiten, die Wettpaten operieren jedoch in Asien."
Die FIFA hat laut ihrem Sicherheitsexperten Ralf Mutschke bereits bestimmte Teams und Gruppen als angreifbar für Manipulationsversuche ausgemacht, Gefahr bestehe zudem am letzten Spieltag einer Gruppe, wenn für ein Team nichts mehr auf dem Spiel steht: "Ich weiß, dass es Versuche geben wird, an Schiedsrichter und Spieler heranzutreten."
Keine rosigen Aussichten – "bestätigt" von WM-Teilnehmer Nigeria. Denn beim 2:2 im Test gegen Schottland spielten sich Mittwoch in London kuriose Szenen ab. Tormann Austin Ejide hatte sich einen Ball förmlich ins eigene Tor geworfen (der Referee aber auf Stürmerfoul entschieden), dann gab's noch ein Eigentor, ehe Nigeria in der 91. Minute zum 2:2 ausglich – die FIFA untersucht bereits.
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.