03.01.2006 12:45 |

Klein, aber fein

ÖSV-Damen mit Mini- Aufgebot ins Neue Jahr

Mit einer kleinen aber feinen Mannschaft starten Österreichs Skidamen ins Neue Jahr. Beim Flutlichtslalom am Donnerstag in Zagreb sind höchstens fünf, eventuell aber sogar nur drei Mädchen am Start, falls Michaela Kirchgasser am Mittwoch den Fitness-Test nicht besteht. Wirklich fix ist eigentlich nur das Olympia-Trio Marlies Schild, Niki Hosp und Kathrin Zettel.

Kirchgasser hatte sich vor dem Jahreswechsel in Lienz eine Prellung und einen Bluterguss im Knöchel zugezogen. "Die Therapie ist gut verlaufen, es schaut gut aus", gab sich Slalomchef Bernd Brunner bezüglich eines Starts der Salzburgerin zwar zuversichtlich, "erst im Skischuh und bei Belastung wird man bei Michi aber wirklich sehen, ob es geht", so Brunner.

Die ebenfalls an einer Sprunggelenksverletzung laborierende Elisabeth Görgl kehrte zwar Dienstag auf die Ski zurück, wird aber erst am Wochenende in Marburg ins ÖSV-Team zurückkehren. Andrea Fischbacher wird wegen des bevorstehenden Mammut-Programmes in Marburg und Bad Kleinkirchheim geschont, Daniela Zeiser fährt Europacup. Bleibt noch Karin Truppe, die sich mit starken Leistungen bei den FIS-Slaloms in Mautern noch für Zagreb qualifizieren kann.

Bezüglich Olympia dürfen Lienz-Siegerin Schild sowie Hosp und Zettel in den technischen Disziplinen ihre Quartiere wohl schon buchen. Kirchgasser wäre für Brunner die "logische Vierte", sowohl im Slalom als auch im Riesentorlauf. "Weil sie gleich schnell ist wie die anderen."

Rein von den bisherigen Weltcup-Ergebnisse hat zwar noch Görgl ein leichtes Plus, die seit dieser Saison in der Abfahrtsgruppe trainierende Steirerin ist aber praktisch in allen Disziplinen einsetzbar. In den Speed-Disziplinen sind Michaela Dorfmeister, Alexandra Meissnitzer und Renate Götschl praktisch gesetzt. Fischbacher hat derzeit die besten Karten um den vierten Platz im Super G.

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