Nach einer beeindruckenden Serie im eigenen Stadion führen die Altacher Kicker die Heimtabelle in der Bundesliga an. Kapitän Lukas Jäger und Abwehrchef Benedikt Zech waren vor zehn Jahren schon dabei, als die Rheindörfler das Schnabelholz das letzte Mal zur Festung gemacht hatten.
Der Herbst 2016 ist in Altach in allerbester Erinnerung. So lange ist es aber schon her, dass Altach in der Heimtabelle der Bundesliga auf dem ersten Platz stand. Seither haben die Rheindörfler vergeblich auf die Rückkehr an die Spitze gewartet. Mit dem 2:1-Erfolg gegen Austria Wien rückte man nun aber auf Platz eins vor, auch weil der LASK zu Hause gegen Salzburg mit 1:5 unterging. Zwei Spieler der heutigen Mannschaft – Kapitän Lukas Jäger und Benedikt Zech – waren damals schon mit dabei. Wie auch Sportdirektor Philipp Netzer und als Ersatz Tormanntrainer Martin Kobras. „Wir sind natürlich stolz darauf, dass es derzeit so läuft. Ich habe nicht gewusst, dass wir 2016 schon dabei waren. Damals wie heute hatten bzw. haben wir ein routiniertes Team zur Verfügung. Das ist ein Schlüssel zum Erfolg“, sagt Innenverteidiger Jäger.
Diese Heimstärke will die Ländle-Elf nun am Sonntag (17) auch gegen Rekordmeister Rapid Wien auf den Platz bringen. Wenn es im direkten Duell gegen die Wiener im Kampf um den Einzug in die Meistergruppe geht. In den letzten 15 Heimspielen in der Bundesliga holten die Altacher 25 Punkte, mussten nur zwei Niederlagen einstecken. Dazu kam vor dem Frühjahrsstart 2026 der 3:1-Erfolg im ÖFB-Cup-Viertelfinale gegen Sturm Graz.
Defensive als Basis
Die starke Defensive ist die Basis für die Heimstärke des Ländle-Bundesligisten. In den 15 Partien der schon lange andauernden starken Heimserie haben die Altacher nur 14 Gegentore erhalten. „Hinten gut stehen ist in der Bundesliga immer ein Plus. In den letzten Jahren haben wir meistens viel zu viele Gegentor bekommen“, ist sich Jäger im Klaren.
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