Baukosten zu hoch

Dornbirn stoppt Planungen für Volksschule Forach

Vorarlberg
26.02.2026 16:30
Porträt von Vorarlberg-Krone
Von Vorarlberg-Krone

Die Stadt Dornbirn hat sich dazu entschlossen, die geplante Volksschule in Forach auf dem Nachbargrundstück zu errichten. Dieses biete größeren Gestaltungsspielraum, zudem könnten Kosten eingespart werden.

Die Stadt Dornbirn hat das Projekt für die neue Volksschule Forach in der bisherigen Form gestoppt. Grund dafür sind unter anderem die Baukosten, die am geplanten Standort überproportional hoch gewesen wären. Beerdigt ist das Vorhaben deshalb aber nicht: Durch den Ankauf einer unmittelbar angrenzenden Fläche, die ursprünglich für ein drittes Pflegeheim erfolgt sei, hätten sich laut Stadt auch für die Schule neue Optionen ergeben. Eine erste Analyse habe gezeigt, dass das Nachbargrundstück mehr gestalterischen Spielraum biete und dort letztlich auch eine kostengünstigere Lösung realisierbar sei. Aus diesem Grund soll nun das gesamte Quartier, bestehend aus Schule, Kindergarten, Pflegeheim und Freiräumen, neu betrachtet werden.

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Der Kauf der angrenzenden Fläche erweitert unsere Möglichkeiten und eröffnet für das ganze Areal neue Perspektiven.

Markus Fäßler, Bürgermeister

Ambitionierter Zeitplan
Das kooperative Planungsverfahren startet bereits in den kommenden Wochen, Mitte Mai sollen die Ergebnisse präsentiert und bis Ende Juni soll das städtebauliche Leitbild fertiggestellt sein. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie die neue Volksschule und das Pflegeheim funktional gut eingebunden und wirtschaftlich sinnvoll umgesetzt werden können. Gleichzeitig sollen die Baulandreserven geordnet, öffentliche Nutzungen sinnvoll gebündelt und klare Rahmenbedingungen für die weitere Entwicklung geschaffen werden. Nach Abschluss dieses Rahmenplans kann dann auch der Schulstandort präzisiert werden. Dazu gehören die Festlegung des geeigneten Baufelds und die Definition der funktionalen Anforderungen auf Basis der geltenden städtebaulichen Rahmenbedingungen. Auf dieser Grundlage werden dann die weiteren planerischen und politischen Entscheidungen getroffen.

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