Dramatische Stunden erlebte eine 63-jährige Frau, die sich am Mittwoch im Vorarlberger Skigebiet Mellau-Damüls in den freien Skiraum begeben und dort verirrt hat: Nach fünf Stunden wurde sie von einem Helikopter-Team entdeckt.
Die 63-jährige Skifahrerin war am Mittwochnachmittag in Mellau-Damüls unterwegs, als sie sich um 17.30 Uhr dazu entschloss, eine Talabfahrt nach Mellau zu befahren – die Strecke war allerdings gesperrt. Trotzdem fuhr die Frau in die Abfahrt ein, geriet dann aber schnell in steiles Gelände und kam nicht mehr weiter.
Ihrem 38-jährigen Begleiter schickte sie per Handy noch drei GPS-Standorte, dann machte der Akku ihres Handys schlapp. Der 38-Jährige machte sich daraufhin selbst auf die Suche nach der Frau – erfolglos. Schließlich alarmierte er um 18.57 Uhr die Einsatzkräfte.
Hubschrauberteam entdeckte Vermisste
Eine großangelegte Suchaktion wurde gestartet. Bergretter, Polizei und Helikopter waren im Einsatz. Einem Hubschrauberteam, das mit einer Wärmebildkamera ausgestattet war, hat die Frau wohl ihr Leben zu verdanken. Dieses machte die 64-Jährige nämlich ausfindig, sie lag in einem Bachbett, 400 Meter unter ihrem zuletzt übermittelten GPS-Standort. Stark unterkühlt konnte sie gerettet werden. Sie hatte rund fünf Stunden im Freien ausharren müssen.
Am Einsatz beteiligt waren 22 Mitglieder der Bergrettung Mellau und Bizau, fünf Kräfte der ÖBRD-Drohnenstaffel aus Rankweil, ein Drohnenbeamter der Bundespolizei, zwei Exekutivbeamte aus Bezau, ein Beamter der Alpinen Einsatzgruppe sowie drei Einsatzkräfte der Flugpolizei Salzburg.
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