Bilanz in NÖ

Das Rote Kreuz ruht nie: 2549 Einsätze jeden Tag

Niederösterreich
26.02.2026 13:00

Knapp 20.000 Helfer stellen sich bei der Rettungsorganisation freiwillig in den Dienst – sie sind unverzichtbar in Niederösterreich.

Obwohl es 2025 keine Hochwasser-Katastrophe gab, bleiben die Einsätze des Roten Kreuz NÖ auf hohem Niveau. Der Grund ist das „kränkelnde“ Gesundheitssystems in Niederösterreich. Notarztstützpunkte werden reduziert, Spitäler geschlossen, die Gesellschaft wird immer älter – da führt kein Weg am Roten Kreuz vorbei, ganz im Gegenteil: Die Rettungsorganisation wird künftig noch wichtiger sein bei der Versorgung der Landesleute. Über fünf Millionen Stunden Arbeit leisteten die Rotkreuz-Mitarbeiter im Vorjahr – davon satte 2,3 Millionen als Freiwillige.

„Wir ruhen nie. Schon gar nicht jene, die täglich im Rettungswagen im Einsatz sind“, betont Präsident Hans Ebner. Wesentliches „Medikament“ für die unzähligen lebensrettenden Einsätze: Blut. „Es ist nach wir vor ein Stoff, den man nicht künstlich herstellen kann“, sagt Ebner. 6000 Niederösterreicher gaben 2025 zum ersten Mal eine Blutspende ab, viele davon im neuen Spenden-Stützpunkt in Zwettl und im Pop-Up-Store in der SCS.

Landesrettungskommandant Wolfgang Frühwirt, Präsident Hans Ebner, LH Johanna Mikl-Leitner, ...
Landesrettungskommandant Wolfgang Frühwirt, Präsident Hans Ebner, LH Johanna Mikl-Leitner, Landesrätin Eva Prischl und Landesgeschäftsführer-Stellvertreterin Andrea Winter.(Bild: HOLLY KELLNER)

Tele-Notärzte gefragt
Die Politik ist sich einig: Hochqualifizierte Rotkreuz-Lebensretter stützen unsere alternde Gesellschaft. Bis 2040 wird rund eine halbe Million Menschen in Niederösterreich älter als 65 Jahre sein. „Sicherheit bedeutet nicht nur Notversorgung sondern auch, im Alltag nicht alleine zu sein“, betont Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner. „Das Fundament der Notversorgung werden künftig 86 Standorte mit Sanitätern mit Zusatzkompetenz sein“, so Landesrätin Eva Prischl. Neueste Innovation in diesem Bereich: Seit dem Vorjahr sind Tele-Notärzte „vor dem Bildschirm“ rund um die Uhr erreichbar. Seit Anfang 2026 gibt es dafür vom Roten Kreuz und der Ärztekammer eine Basisausbildung.

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