Die in der „Krone“ dieser Tage publizierte Meinungsumfrage hat es einmal mehr gezeigt: Die Österreicher sind mehrheitlich für die Wehrpflicht und deren zeitgemäße Ausgestaltung. Auch für die Verlängerung des Wehrdienstes und vor allem für eine moderne Bewaffnung des Bundesheers.
EINERSEITS ist nun völlig klar, dass das immense Kosten für den Staatshaushalt verursachen wird. Und in gewissen Kreisen der Politik – etwa von den Neos – aber auch des Heeres selbst heißt es, das würde nur Sinn machen, wenn Österreich im Rahmen einer Europa-Armee oder gar der NATO aufrüsten würde.
Alleine wäre man immer zu schwach, um einen Aggressor abzuwehren.
ANDERERSEITS wären die Österreicher, würde man sie entsprechend befragen, gewiss in ihrer großen Mehrheit für eine wehrhafte und bewaffnete Neutralität. So in etwa nach dem Schweizer Vorbild. Und dabei ginge es nicht darum, dass unser Bundesheer so stark sein müsste, um einen fremden Aggressor, möglicherweise die Armee einer Großmacht, besiegen zu können. Nein, es ginge nur darum, dass der militärische Preis für diesen Aggressor so hoch wäre, dass es sich für ihn schlicht nicht auszahlen würde, unser Land überhaupt anzugreifen. Und dazu bedarf es weder einer NATO-Mitgliedschaft noch einer EU-Armee.
Jetzt aber nur den Modus der Verlängerung der Dienstzeit einer Volksbefragung zu unterwerfen, ist Unsinn. Und die Österreicher haben das erkannt.
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