Menschen evakuiert
Regenfälle überfluteten Urlaubsorte auf Bali
Auf der indonesischen Insel Bali haben am Wochenende starke Regenfälle eingesetzt. Zu Beginn der Woche nahmen diese weiter zu und überfluteten besonders den Süden. Rund um die beliebten Urlaubsorte Kuta, Legian, Seminyak, Sanur und Canggu standen Hotels, Gästehäuser und Villen teils hüfthoch unter Wasser.
Einsatzkräfte brachten mit Schlauchbooten zahlreiche Bewohnerinnen und Bewohner sowie Dutzende Reisende in Sicherheit. Die Menschen nutzten auch Surfbretter und Kajaks, um sich selbst und ihre Haustiere vor den Fluten zu retten. Gäste wurden teils in andere Hotels umquartiert, ein Teil brach den Aufenthalt vorzeitig ab. Die Behörden warnten vor erheblichen Verkehrsbehinderungen auf dem Weg zum Flughafen Ngurah Rai und empfahlen, mehr Zeit einzuplanen.
Entlang des Badung-Flusses heulten in der Nacht auf Mittwoch Sirenen, die vor weiteren steigenden Pegeln warnten. Die Behörden meldeten zudem Erdrutsche und umgestürzte Bäume. Der Starkregen hatte am vergangenen Wochenende eingesetzt.
Eigentlich sind die Monate von Dezember bis Februar die regenreichsten, danach klingen die Monsun-Niederschläge normalerweise langsam ab. In diesem Jahr hat die Regenzeit Bali jedoch ungewöhnlich früh und besonders heftig getroffen. Die örtliche Wetterbehörde geht davon aus, dass es bis einschließlich April weitere kräftige Schauer geben könnte.
Die Insel zählt zu den beliebtesten Reisezielen Südostasiens: Laut der Provinzverwaltung reisten im Vorjahr ungefähr 7,1 Millionen Menschen aus dem Ausland nach Bali. Die Zahl der Einwohnerinnen und Einwohner ist mit mehr als vier Millionen vergleichsweise geringer.










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