Wirbel um Steirer

Grapsch-Vorwürfe gegen Gerichtssachverständigen

Steiermark
27.02.2026 05:00

An einem steirischen Gericht stehen Vorwürfe im Raum, wonach ein renommierter Sachverständiger Frauen sexuell belästigt haben soll. Der Steirer ist inzwischen nicht mehr auf der Sachverständigen-Liste zu finden. 

Mit schweren Vorwürfen sieht sich ein langjährig tätiger gerichtlicher Sachverständiger in der Steiermark konfrontiert. Der Mann soll im Zuge seiner Termine an einem steirischen Gericht wiederholt Frauen begrapscht und mit anzüglichen Bemerkungen belästigt haben.

Angeblich Betroffene und Zeugen haben sich – unabhängig voneinander – anonym an die „Krone“ gewandt. Laut Insidern seien die Fälle im Haus bekannt und es soll sogar eine Richterin betroffen sein. Angezeigt wurden die mutmaßlichen Fälle sexueller Belästigung bislang offenbar aber nicht.

„Kein strafbares Verhalten“
Auffällig ist jedoch, dass der Steirer inzwischen nicht mehr in der Liste der gerichtlich zertifizierten Sachverständigen eingetragen ist, wie ein zuständiger Gerichtssprecher der „Krone“ bestätigt. Nachsatz: Ein strafbares Verhalten sei kein Thema gewesen.

Es komme mehrmals im Jahr zur Streichung von Sachverständigen, ein strafbares Verhalten sei dafür nicht erforderlich. Aber: Die Anforderungen an die Vertrauenswürdigkeit seien sehr hoch und würden bei der Rezertifizierung bzw. im Anlassfall geprüft.

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