Ein weiterer Schrott für die Sicherheit der Landsleute! Der Schutz vor Hochwasser wird in unserer Heimat weiter ausgebaut: 13 neue Messstationen haben nun den Betrieb aufgenommen.
Unvergessen bleibt das verheerende Hochwasser, das im Herbst 2024 viel Leid und enorme Schäden in Niederösterreich angerichtet hat. Nun rüstet man im Land vor künftigen Naturkatastrophen auf.
Hochwasserprognosen und Frühwarnungen sind ein entscheidender Faktor, um bei drohenden Hochwässern rasch reagieren zu können. Gerade beim Hochwasser 2024 hat sich das besonders bewährt. „Daher werden jetzt die Messstellen ausgebaut, um 13 Stationen erweitert und die Hochwasserprognosesysteme damit noch leistungsfähiger gemacht,“ gibt LH-Stellvertreter Stephan Pernkopf bekannt. Gemessen wird nun auch vom Seebach in Aigen über die Melk in Lachau und den Gablitzbach in Purkersdorf bis zur Warmen Fischa in Wiener Neustadt.
Nun 150 modernste Messtationen
Damit geben jetzt insgesamt 150 fernübertragene Messstationen mit Echtzeitdaten einen landesweiten Überblick über die landesweite hydrologische Situation der Oberflächengewässer. Dazu kommen noch einmal so viele Messstellen für Niederschläge und die Grundwasserpegel. Die Daten dienen dann als Entscheidungsgrundlage für Einsatzorganisationen und zur Information für die Bevölkerung. Unter www.wasserstand-niederoesterreich.at sind die Daten zu den Wasserständen einsehbar, Durchflussmengen und Niederschlägen jederzeit abrufbar.
An 59 Stationen an der Donau und ihren größeren Nebenflüssen können auch Hochwasserprognosen berechnet werden. Damit hat Niederösterreich mehr Prognosestationen als alle anderen Bundesländer zusammen, die insgesamt 35 Prognosepegel unterhalten.
Längere Prognosezeiträume
Auch im Bereich der Hochwasservorhersagen wird derzeit an einer Reihe von Erweiterungen und Verbesserungen gearbeitet, um die Bevölkerung und Einsatzkräfte noch früher vor drohenden Hochwassersituationen warnen zu können. So befindet sich die Adaptierung der Kamp-Prognose bereits in der technischen Umsetzung. Im Laufe des Jahres werden außerdem zusätzliche Wettermodelle in die bestehenden Prognosesysteme integriert. Damit sollen zukünftig auch längerfristige Trendanalysen, die über die Prognosezeiträume von 24 bis 48 Stunden hinausreichen, eine noch bessere Lagebeurteilung ermöglichen.
Pernkopf abschließend: „Neben dem konsequenten Ausbau des Hochwasserschutzes und unserer Strategie, den Gewässern wieder mehr Platz zu geben, ist das eine weitere Säule, um unsere Heimat für zukünftige Katastrophen zu wappnen!“
Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung. Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.
User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB). Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.