80 Prozent der Oberösterreicher erkranken irgendwann im Leben an Hautkrebs – ein Teil davon auch am lebensbedrohlichen Melanom. Die Linzer Uniklinik bekam jetzt ein Gerät, das rasch Gewissheit bringt und Muttermale von gefährlichen Veränderungen unterscheiden kann.
Verändert sich ein Muttermal, dann denkt man schnell ans Schlimmste: Hautkrebs! Und die Früherkennung ist bei dieser Krankheit, die 80 Prozent der Oberösterreicher irgendwann im Leben trifft, entscheidend. Dafür bekam das Linzer Uniklinikum nun einen 3D-Ganzkörperscanner, der Röntgengeräten am Flughafen optisch ähnelt. „Er kann innerhalb von fünf Minuten unbedenkliche Muttermale von Melanomen, also Hautkrebs, unterscheiden“, sagt Wolfram Hötzencker, Chef der Dermatologie am KUK. An Melanomen, also dem sehr gefährlichen schwarzen Hautkrebs, erkranken pro Jahr etwa 500 Oberösterreicher, der weiße Hautkrebs, der weniger aggressiv ist, ist die häufigere Diagnose.
46 Kameras im 500.000-Euro-Scanner
Die 46 Hochleistungskameras des 500.000-Euro-Scanners tasten die Hautoberfläche ab, eine intelligente Software wertet die Daten aus. Derzeit ist der Scanner Hochrisikopatienten mit mehr als 100 auffälligen Muttermalen vorbehalten – wer nicht in diese Kategorie fällt, wird weiter vom Arzt „händisch“ untersucht.
„Meilenstein für digitale Transformation“
„Der Scanner zeigt eindrucksvoll, wie moderne Technik die Diagnostik verbessert“, so Gesundheitsreferentin Christine Haberlander. KUK-Chef Franz Harnoncourt ergänzt: „Ein Meilenstein für die digitale Transformation der Klinik.“
Für Hochrisikopatienten vorbehalten
Die 46 Hochleistungskameras des 500.000-Euro-Scanners tasten die Hautoberfläche ab, intelligente Software wertet die Daten aus. Derzeit ist der Scanner Hochrisikopatienten mit mehr als 100 auffälligen Muttermalen vorbehalten – wer nicht in diese Kategorie fällt, wird weiter vom Arzt „händisch“ untersucht.
„Der Scanner zeigt eindrucksvoll, wie moderne Technik die Diagnostik verbessert“, so Gesundheitsreferentin Christine Haberlander. KUK-Chef Franz Harnoncourt ergänzt: „Ein Meilenstein für die digitale Transformation der Klinik.“
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