



Ist man vom Theatervirus infiziert, bleibt es lebenslang, wissen Theatermacher – und von denen sind viele in Weißenstein zuhause, wo die ATG ihre ersten acht Jahrzehnte feiert!
Rund 125 Vereine sind Mitglieder beim Theaterservice Kärnten; 132 Gemeinden hat Kärnten, somit freut sich fast jede Kommune über eine Theatergruppe. Eine? Weißenstein hat zwei! Keine 3000 Einwohner, aber mit Spektakel und ATG zwei Theatervereine; und jeder spielt pro Jahr zwei Produktionen – also viermal Unterhaltung im Weißensteiner Kulturhaus.




Die ATG ist zudem der älteste aktive Theaterverein Kärntens: Gleich nach der Gründung der damaligen Arbeitertheatergemeinschaft, die heute Amateurtheatergruppe heißt, am 1. Dezember 1946 begann die Probenarbeit für „Jessas der Storch“. Bis Juni 1947, also binnen sechs Monaten, wurden drei Stücke gezeigt!
Volksstücke
In den ersten Jahren setzte die ATG klassische Volksstücke auf das Programm, die auch die an großartige Produktionen erinnernde Homepage des Vereines aufzählt, beispielsweise „Der verkaufte Großvater“, „s’Nullerl“ oder „Der Meineidbauer“.
Uraufführung
Das 100. Stück im Jahr 1989 sollte ganz besonders werden: Als Uraufführung wurde „Der Hirman ob Weißenstein“ geboten, ein Stück, das ATG-Mitglied Helmut Kramer nach alten Aufzeichnungen schrieb und das ein Bergbauernschicksal um 1350 erzählte.
Boulevardkomödien
Immer häufiger standen Boulevardstücke auf dem Programm, 50 Komödie inszenierte Adi Peichl mit dem ATG-Ensemble, dem seit Jahren Silvia Barzauner als Obfrau – und großartige Darstellerin – vorsteht.
Die jahrzehntelange Theaterarbeit wurde bereits mit dem Recht zur Führung des Kärntner Landeswappens belohnt.
Premiere der Komödie im Jubiläumsjahr wird am 6. März im Kulturhaus Weißenstein gefeiert. Weitere acht Vorstellungen bis 22. März.
Karten: www.atg-weissenstein.com
Während Stücke, Darsteller und Regisseure wechselten, ist eines in den acht Jahrzehnten gleichgeblieben: Die ATG Weißenstein unterhält ihr Publikum – in jeder Generation. Und das will sie im Jubiläumsjahr mit „Ladies Night“, das von Arbeitslosen erzählt, die sich als sexy Männer-Showtanzgruppe eine neue Existenz aufbauen wollen. Regie führt Hannes Fojan.
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