Eine Auseinandersetzung unter Nachbarn in Krumpendorf machte am Mittwoch den Einsatz der Polizei notwendig. Bilanz: Einer zog aus dem Haus aus, die Staatsanwaltschaft bearbeitet eine Anzeige wegen versuchten Widerstands gegen die Staatsgewalt - das muss sie auch wegen einer Tattoo-Kundin im Lavanttal.
Ein 36-Jähriger aus den Vereinigten Staaten, der sich im Haus ein Zimmer gemietet hatte, geriet gegen Mittag mit einem Nachbarn in Streit. Der Amerikaner gab an, er sei bedroht worden und traue sich nicht mehr aus der Wohnung.
Die erhebende Polizistin wollte bei dem betreffenden Nachbarn, einem 51-jährigen Mann, den Sachverhalt erheben und forderte ihn auf, die Tür zu öffnen. Der 51-Jährige stand mit einem Messer in der Hand unter dem Türstock. Die Polizistin wich zurück und forderte ihn auf, das Messer wegzulegen. Der Mann zog sich in seine Wohnung zurück und teilte mit, dass er das Messer weggelegt habe. Er wurde daraufhin mit Unterstützung von Kräften der Bereitschaftseinheit durchsucht. Ein Alkotest ergab eine schwere Alkoholisierung, weswegen der 51-Jährige nicht einvernommen werden konnte.
Der 36-jährige US-Amerikaner beendete das Mietverhältnis und mietete sich in einer Gaststätte in Krumpendorf ein.
Nach Abschluss der Ermittlungen wird der 51-Jährige wegen versuchten Widerstands gegen die Staatsgewalt und Nötigung der Staatsanwaltschaft Klagenfurt angezeigt.
Ebenfalls am Mittwoch musste die Polizei in Wolfsberg einschreiten: Eine Grazerin war Kundin in einem Tattoostudio, wollte aber nicht bezahlen und verhielt sich aggressiv. Die 44-Jährige warf mehrere Blumentröge um, wollte den Polizeibeamten ihren Ausweis nicht zeigen, wurde immer aggressiver und musste schließlich festgenommen werden.
Dabei leistete sie massiven Widerstand und war gewaltbereit: Mehrmals trat sie mit ihren Füßen gegen die Polizisten, wobei ein Polizist verletzt worden ist.
Die Frau wurde ins Polizeianhaltezentrum Klagenfurt überstellt. Am Donnerstag ordnete die Staatsanwaltschaft die Anzeige auf freiem Fuß an.
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