Im laufenden Jahr 2026 werden in Oberösterreich rund 3400 Wohneinheiten fertiggestellt – in etwa so viel wie im Vorjahr, aber deutlich weniger als zu Spitzenzeiten. Im Schnitt liegt die Wohnnutzfläche bei knapp 74 Quadratmetern. Eine Freifläche wie einen Balkon haben mittlerweile fast alle Bauprojekte.
Rund 3400 Wohneinheiten werden heuer in Oberösterreich fertiggestellt – das prognostiziert die Firma Exploreal im Autrag der Wirtschaftskammer OÖ und der Landesgruppe der gemeinnützigen Bauvereinigungen. Damit liegt die Zahl der neu gebauten Wohnungen und Häuser in etwa auf dem Niveau des Vorjahres, aber deutlich unter den Spitzenjahren – während der Pandemie-Jahre wurden teilweise mehr als 5000 Wohneinheiten jährlich fertiggestellt.
„Trotz des Einbruches im Vergleich zu den Rekordjahren hält sich der Wohnungsneubau in Oberösterreich entgegen den Bundestrends konstant und steigt wieder“, sagt Mario Zoidl, Obmann der Fachgruppe für Immobilien und Vermögenstreuhänder in der Wirtschaftskammer (WK) Oberösterreich.
Rückgang im kommenden Jahr
Für 2027 rechnet die Studie mit einem Rückgang von etwa 1000 Wohneinheiten. Kein Grund zur Sorge meint Zoidl, denn „die Pipeline der geplanten Projekte ist schon ordentlich gefüllt.“
Gebaut werden die neuen Projekte in Oberösterreich ziemlich genau je zur Hälfte von gewerblichen wie gemeinnützigen Bauträgern. „Durch unser Handeln nach dem Kostendeckungsprinzip – und nicht gewinnorientiert – können wir auch bei steigenden Baukosten Mieten deutlich unter dem freien Markt halten“, sagt Robert Oberleitner, Obmann der Landesgruppe der gemeinnützigen Bauvereinigungen.
98 Prozent haben Freiflächen
Die Wohnnutzfläche liegt im Schnitt des Bundesland bei 73,8 Quadratmetern. Linzerinnen und Linzer wohnen auf kleinerem Fuß – sie müssen durchschnittlich mit 60,9 Quadratmetern auskommen. Und 98 Prozent der Neubauprojekte haben mittlerweile Freiflächen. Die Balkone, Loggien oder Gärten sind im Schnitt acht Quadratmeter groß.
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