Der Arbeitsmarkt in der Stadt Salzburg startet mit Gegenwind ins neue Jahr: Der Jänner bringt den üblichen Höchststand an Arbeitslosen, heuer fällt das Plus jedoch spürbar aus. Vor allem Frauen und ältere Arbeitnehmer sind stärker betroffen, während zugleich die Zahl offener Stellen weiter sinkt.
Der Jänner markiert auch heuer den Höhepunkt der Arbeitslosigkeit. In der Stadt Salzburg waren Ende des Monats 5.844 Personen ohne Job, um 4,9 Prozent mehr als vor einem Jahr. Inklusive Schulungsteilnehmern lag die Zahl bei 6.764, die Arbeitslosenquote beträgt 8,0 Prozent und damit 0,3 Punkte mehr als im Vorjahr. Salzburgweit liegt sie bei 5,2 Prozent, im Österreichschnitt bei 8,8 Prozent.
Auffällig ist der starke Anstieg bei Frauen: 2.370 Frauen waren arbeitslos, ein Plus von 10,6 Prozent, während die Zahl der Männer kaum zunahm. Besonders betroffen sind ältere Arbeitnehmer über 50 Jahre. Branchenmäßig kommen die meisten Arbeitslosen aus Dienstleistungen, Handel, Tourismus und Bau.
Weiter angespannt bleibt der Stellenmarkt. Die Zahl der offenen Jobs sank auf 1.463, auch bei den Lehrstellen gibt es deutlich weniger Angebote als Suchende.
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