Weil die Sonne gerade sehr aktiv ist, könnten wieder Polarlichter zu sehen sein. Wo man sich am besten positioniert und welche Tricks es gibt, verriet der „Krone“ ein Experte.
Sie leuchten mal magentafarben, mal in sattem grün. Mit viel Glück auch in den derzeitigen Nächten. Denn die Zeichen stehen für Polarlichter über dem Salzburger Himmel derzeit gut, weiß Helmut Windhager, Leiter der VEGA Sternwarte vom Haus der Natur.
„Die Sonne ist derzeit sehr aktiv“, sagt der Experte. Denn sie unterliegt einem Zyklus, der um die zehn Jahre beträgt. Warum das so ist, weiß man zwar nicht. Aber eben, dass Polarlichter die Folge der Sonnenstürme sein können, erklärt Windhager.
Es braucht Dunkelheit und etwas Glück
„Die Chance ist da, aber nicht extrem groß“, sagt der Himmelsexperte. Es würde auf jeden Fall nicht schaden, einen Blick nach oben zu werfen.
Wichtig sei auf jeden Fall, sich an einem Ort zu positionieren, wo es sehr dunkel ist. „Zum Beispiel an der Salzach in der Nähe des Park & Ride Parkplatzes in Bergheim“, rät Windhager. Aber auch am Gipfel des Gaisbergs, etwas abgelegen von der Straße in Richtung Glasenbachtal, sei die Dunkelheit ausreichend.
Die Sonne ist derzeit sehr aktiv. Was ganz wichtig ist: Es muss wirklich dunkel sein, um die Polarlichter zu sehen.

Helmut Windhager Leiter der VEGA Sternwarte
Bild: zVg
Für den Fall, dass man sich nicht sicher ist, was man am Himmel sieht, hat Windhager einen Tipp: „Einfach das Handy benutzen!“ Denn wenn man ein Foto macht, leuchten Polarlichter im Gegensatz zu Wolkenzirren oder Kondensstreifen durch die Belichtungsvorschau „schön rot“ auf dem Display. Ab 21.30 Uhr sollte man sich bei klarem Himmel nach Norden schauend positionieren. Wie lange es dauert und ob welche kommen, kann Windhager nicht sagen: „Leider kann man nicht in die Glaskugel schauen.“
Übrigens hat die Sonne derzeit Flecken, die jedoch nicht mit bloßem Auge zu erkennen sind. Dahinter stecken kühlere Bereiche, die dunkler erscheinen. „Das kann man sich so vorstellen wie die Haut auf der Milch“, sagt Windhager.
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