Mehr als 50 Migranten sollen zwei Ex-Mitarbeiter einer Salzburger Bank Kredite vermittelt haben, die sich die finanzschwachen Kunden gar nicht leisten konnten. Dabei kassierten die Angeklagten Provisionen. Jetzt wurden sie verurteilt ...
Die „Krone“ berichtete: Zwei Ex-Mitarbeiter einer Salzburger Bank und drei private Vermittler sollen laut Anklage Migranten zu Krediten verleitet haben, die sie sich nicht leisten konnten. Zwei Ex-Bankangestellte einer Salzburger Bank-Filiale sollen der Anklage nach mit drei privaten Kreditvermittlern mehr als 50 Migranten Kredite vermittelt haben, die sich die einkommensschwachen Kunden gar nicht leisten konnten. Dabei kassierten die Angeklagten Provisionen.
Mit gefälschten Dokumenten zu faulen Kredite
„Insgesamt geht es um 236.000 Euro an Provisionen. Kunden wussten oft nicht einmal die Höhe der Rate oder der Schulden, die sie haben“, führte die Staatsanwältin beim Prozessauftakt im Jänner aus. Etliche konnten ihren genehmigten Kredit bereits nach kurzer Zeit nicht mehr bedienen. Ein Schaden von zwei Millionen Euro sei durch die Betrugstaten zwischen 2019 und 2022 entstanden. Dabei seien auch gefälschte Unterlagen verwendet worden.
Nach mehreren Verhandlungstagen wurden am Freitag alle Angeklagten wegen Betrugs verurteilt. Die beiden Ex-Banker und ein Vermittler fassten zwei bzw. zweieinhalb Jahre unbedingte Haft aus – nicht rechtskräftig.
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