Sportlich läuft alles nach Plan, den Aufstieg in die zweithöchste deutsche Spielklasse hat RB Leipzig locker gepackt. Die Lizenz für die nächste Saison fehlt allerdings noch: zu viele Barrieren für Vereinsmitglieder, das RB-Logo grafisch zu nahe an der Red-Bull-Werbelinie, die Führungsämter undemokratisch besetzt. Sagt zumindest die DFL. Und sie bleibt konsequent. Beschwerden des Klubs wurden abgewiesen.
Mateschitz "im falschen Film"
Das wiederum bringt jetzt den Red-Bull-Boss höchstpersönlich auf die Palme. "Man verlangt von uns vor allem - und zwar schriftlich -, dass wir auf jedwedes Mitspracherecht im Verein verzichten. Das heißt im Klartext, dass wir zwar weiterhin Investitionen in dreistelliger Millionenhöhe tätigen dürfen, aber gleichzeitig unseren eigenen Entmündigungsantrag unterschreiben sollen. Ich will nicht polemisch werden, aber ich dachte, ich bin im falschen Film", poltert Mateschitz gegenüber der Leipziger Volkszeitung.
Jetzt droht das Aus
Er hoffe weiter auf eine Lösung, mit der beide Parteien leben können. Allerdings: "Wir wollen auch niemanden zwangsbeglücken, das haben wir ehrlich gesagt auch nicht notwendig." Heißt im Klartext: Jetzt, wo alles sportlich funktioniert, droht das Aus.
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