Schauspieler Ethan Hawke („Der Club der toten Dichter“, „Before Sunrise“) ist ziemlich wütend auf seinen „Mission Impossible“-Kollegen. Der Grund: „Tom Cruise hat vollkommen verändert, was von uns Schauspielern erwartet wird.“ Wie der 55-Jährige das meint, hat er nach der Premiere seines neuen Films „The Weight“ verraten.
Mit seiner ersten Oscar-Nominierung als „Bester Hauptdarsteller“ für „The Weight“ schwimmt Hawke auf einer Erfolgswelle. Dennoch hat der 55-Jährige Grund zum Meckern. Ausgerechnet über seinen acht Jahre älteren Kollegen Tom Cruise hat er wenig Gutes zu sagen.
Beim Sundance Filmfestival erzählte Hawke, dass er die meisten seiner Stunts in dem neuen 1930er-Action-Drama selbst gemacht hat. Jedoch nur gezwungenermaßen, wie er durchblicken ließ: „Tom Cruise hat vollkommen verändert, was von uns Schauspielern erwartet wird. Ein Teil von mir ist im Laufe der Jahre deshalb zunehmen wütend geworden, weil alle denken, dass du weniger wert bist, wenn du Stuntdoubles benutzt.“
Der Vorteil bei seinem neuen Film sei allerdings gewesen, dass es „keine vollkommen durchgeknallten Stunt-Szenen“ gibt: „Es geht um Menschlichkeit und nicht darum, Dinge in die Luft zu jagen. Es waren keine Superheld-Szenen.“
Cruise (63) ist dafür bekannt, dass er in Blockbusterreihen wie „Top Gun“ darauf besteht, die gefährlichsten Stunts selbst auszuführen. Dazu gehören etwa: das Klammern an ein Flugzeug, während dieses abhebt, gefährliche Tauchmanöver, von einem Hubschrauber abzuspringen, ein Motorrad von einer Klippe zu fahren, Paragleitereinlagen und das höchste Gebäude der Welt zu erklimmen. Nichts für schwache Nerven also!
Hawkes Einsatz blieb offenbar nicht unbemerkt, denn der Schauspieler ist für einen Oscar nominiert. „The Weight“ spielt 1933 in Oregon und erzählt die Geschichte des Witwers Samuel Murphy (Hawke), der von seiner Tochter getrennt wird und in ein brutales Arbeitslager kommt. Um seine Freiheit und die Chance auf ein Wiedersehen mit seinem Kind zu erlangen, lässt er sich auf eine gefährliche Mission ein: Er soll Gold durch unwegsames, gefährliches Gelände schmuggeln – unter der Aufsicht eines Aufsehers des Arbeitslagers.
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