Da die aktuelle Medienförderung in Höhe von mehr als 80 Millionen Euro laut SPÖ-Medienminister Andreas Babler nicht zielgerichtet genug sei, soll diese bald neu aufgestellt werden. Erste Ergebnisse einer Analyse zeigen laut Babler, dass Qualitätsstandards künftig als Basis für die Förderung dienen sollten.
Im Zusammenhang mit der geplanten Reform der Medienförderung hat Medienminister Andreas Babler (SPÖ) im November eine wissenschaftliche Analyse beim Medienhaus Wien beauftragt, um entsprechende Vorschläge für eine Neuausrichtung auszuarbeiten. Mittlerweile liegen erste Empfehlungen vor – unter anderem die Einrichtung einer neuen, dauerhaften Journalismusförderkommission, die Mittel nach verbindlichen Qualitätsstandards vergeben soll. Die komplette Analyse soll Anfang April vorliegen, heißt es dazu aus dem Ministerium.
„Politikferne Experten“ betraut
Der parteiintern so umstrittene Babler hatte die Studie unter Federführung des Medienhauses Wien in Auftrag gegeben, da er der Meinung ist, dass die aktuelle Medienförderung in der Höhe von mehr als 80 Millionen Euro nicht zielgerichtet genug sei. Die vorgeschlagene Kommission zur künftigen Vergabe von Mitteln soll laut Aussendung vom Dienstag „aus unabhängigen und politikfernen Experten mit unterschiedlichen medien- und journalismusbezogenen Fachkompetenzen“ sowie aus „relevanten Institutionen“ zusammengesetzt sein und fern der politischen Einflussnahme agieren können.
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