Ex-Altach-Trainer Fabio Ingolitsch wird am Sonntag im Rahmen des ÖFB-Cup-Viertelfinals von seinem alten Verein verabschiedet, Neo-Coach Ognjen Zaric dagegen gibt sein Debüt als Trainer einer Bundesliga-Mannschaft. Im Rheindorf lebt der Traum vom Halbfinale.
Vor Weihnachten nahm Sturm Graz Kontakt zu Altachs Trainer Fabio Ingolitsch auf. Dann ging der Wechsel des Coaches schnell über die Bühne. So schnell, dass der 33-Jährige keine Gelegenheit hatte, sich von den Spielern und seinem Trainerstaff zu verabschieden.
„Ich freue mich auf ein Wiedersehen mit den Spielern und den Trainerkollegen. Das Cupspiel ist auch eine willkommene Gelegenheit, sich in gebührender Form aus dem Ländle zu verabschieden“, sagt Ingolitsch, „ich hatte eine schöne Zeit in Altach, der Klub hat mir den Weg in die Bundesliga geebnet.“ Vor dem Anpfiff verabschiedet sich auch der Klub offiziell von seinem Ex-Trainer. Ob Paul Koller ebenfalls verabschiedet wird, wird sich weisen, Ingolitsch hat erst am Freitagabend entschieden, ob er den Ex-Altacher mit ins Ländle nimmt.
Debüt für Zaric
Das war es dann aber auch schon mit den Nettigkeiten. In den 90 oder mehr folgenden Pokalminuten werden sich die Teams nichts schenken. Für Altach Neo-Coach Ognjen Zaric ist das Cupspiel sein erster Auftritt mit einer österreichischen Bundesliga-Mannschaft: „Das ist schon ein besonderer Moment“, sagt der gebürtige Tiroler mit serbischen Wurzeln, „der Favorit heißt Sturm Graz, wir wollen ihnen aber das Leben schwer machen.“
Die Mannschaft brennt auf den allerersten Einzug in ein Cuphalbfinale. Bislang sind die Rheindörfler noch nie über das Viertelfinale hinaus gekommen. Zaric kann auf ein eingespieltes Team zurückgreifen, die Stammspieler aus der Herbstsaison sind alle mit dabei.
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