Seit Jahresbeginn können neben Sozialhilfe- und Ausgleichszulage-Beziehern nun auch Personen, die vom ORF-Beitrag befreit sind, ihre Öffi-Tickets zum besonders günstigen Tarif „fair“ erhalten. Die Ausweitung ist das Ergebnis umfangreicher Gespräche des Verkehrsverbunds Vorarlberg mit Caritas, dowas und ifs.
Mit dem FairCard-Model wurde bereits vor zehn Jahren eine Maßnahme zur Unterstützung von Menschen mit finanziell sehr eingeschränkten Möglichkeiten gesetzt, damit auch sie einfach, bequem und vor allem günstig mit Zug und Bus fahren können. Schließlich sei Mobilität ein menschliches Grundbedürfnis und notwendig für die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben, heißt es in einer Aussendung des Vorarlberger Verkehrsverbunds (VVV).
Angebot wird sehr gut angenommen
Mit dem Vorarlberger Sozialtarif und der „FairCard“ kommen auch Fahrgäste mit sehr geringen finanziellen Möglichkeiten zu einem entsprechend günstigen Ticket für Bus und Bahn. Rund 25.000 stark vergünstigte Monats- und Jahreskarten für die Öffis werden pro Jahr verkauft und damit sehr gut angenommen.
Die Treffsicherheit des „FairCard“-Models wird durch zusätzliche Kopplung an die Befreiung von ORF-Gebühren (OBS-Bescheid) erweitert. „Wir freuen uns über das Ergebnis und die konstruktive Zusammenarbeit zwischen allen Beteiligten. Davon profitieren all jene Menschen, die sich in einer finanziellen Ausnahmesituation befinden“, waren sich Martina Gasser (Geschäftsführerin ifs), Sabine Schatz (Caritas Vorarlberg) und Ferdinand Koller (Geschäftsführer dowas) nach den Verhandlungen mit dem VVV einig.
„Mit der Ausweitung erhalten zusätzlich rund 4.000 Menschen die Möglichkeit zu einem leistbaren Öffi-Ticket, die sonst jeden Euro zweimal umdrehen müssen“, erklärte VVV-Geschäftsführer Christian Hillbrand.
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