Ein im Pfusch eingebauter Kamin war am Samstag der Auslöser für einen Brand in einem Einfamilienhaus in Marchtrenk (OÖ). Für zusätzliche Probleme sorgte der Hausbesitzer. Der Familienvater wollte mehrmals in das brennende Haus gehen, um selbst zu löschen, wurde von den Einsatzkräften aber zurückgehalten.
Am Samstag um 16.14 Uhr wurde Brandalarm ausgelöst! Die Feuerwehren aus Kappern und Marchtrenk und zwei Polizeistreifen eilten rasch zu dem Kaminbrand in einem Einfamilienhaus in Marchtrenk. Beim Eintreffen der Beamten waren die Feuerwehren bereits mit den Löscharbeiten beschäftigt und die fünfköpfige Familie aus der Slowakei aus dem Gebäude gerettet. Um 17.50 Uhr konnten die Helfer dann „Brand aus“ geben.
Dach musste teils abgetragen werden
Bei den Ersterhebungen gab der 34-jährige Familienvater zu, dass er den Kamin von einem Bekannten einbauen ließ. Der Ofen wurde in dieser Form nie vom Rauchfangkehrer abgenommen. „Das Kaminrohr war nicht sehr fachmännisch verlegt, führte entlang der Holzstreben des Daches“, schildert Einsatzleiter Jan Ackermann, Kommandant der FF Marchtrenk.
Die Löscharbeiten waren dann auch gar nicht so einfach, sogar das Dach musste teilweise abgedeckt werden, um die brennenden Holzstreben zu löschen.
Doch nicht nur das Feuer, sondern auch der Vater beschäftigte die Helfer. Er wollte immer wieder ins Haus, um selbst zu löschen, musste zurückgehalten werden. Der 34-Jährige hatte schließlich starken Reizhusten und wurde – wie seine Familie – von den Rettungskräften erstversorgt.
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