Lustig, witzig, aber auch bitterernst: Josef Pühringer (ÖVP) unterhält mit Anekdoten aus seinem langen Politikerleben. Doch dabei geht es dem ehemaligen Spitzenpolitiker nicht nur ums „Gschichtl drücken“, denn bei seinem Auftritt in St. Veit in Mühlkreis werden auch Spenden gesammelt.
Oberösterreichs Alt-Landeshauptmann Josef Pühringer weiß schon jetzt, dass der Saal beim Vorstadtwirt in St. Veit im Mühlkreis gut gefüllt sein wird: Dort wird er am 4. Februar ab 14 Uhr „Gschichtn & Gschichtln“ aus seinem langen Politikerleben erzählen – und da sogar das ein oder andere preisgeben, was bisher niemand weiß.
Große Schitzel für den Kanzler
Etwa kulinarische Zusammentreffen mit dem ehemaligen Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland, Helmut Kohl (): Der CDU-Politiker urlaubte ja bekanntlich gerne am Wolfgangsee, kam mit seinem riesigen Tross 30 Jahre lang im Sommer bis zum Beginn der 2000er-Jahre ins Salzkammergut. Josef Pühringer ging in dieser Zeit mit Kohl in Mondsee in die Kirche – und später zum Wirten. „Und dort lautete die Devise: Das Schnitzerl für Kohl muss größer sein als der Teller“, sagt Pühringer.
Wie alles begann
Der Seniorenbundobmann erzählt aber auch über seine Anfänge in der Politik: „Der Vater war Schneidermeister und Ortsparteiobmann in Traun. Parteitreffen haben in seiner Werkstatt stattgefunden. Da bin ich als Siebenjähriger unter dem Tisch gesessen und hab’ alles aufgesaugt. Damit hat alles begonnen“
Josef Pühringer steht für derartige Vorträge von Zeit zu Zeit zur Verfügung, nach St. Veit holt ihn der emeritierte Abt von Schlägl und Seelsorger des ÖVP-Seniorenbundes, Martin Felhofer. Gesammelt werden Spenden für die Sanierung der Orgel in der örtlichen Pfarrkirche.
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