Anschlagspläne

Verhafteter bestreitet gewisse IS-Sympathie nicht

Oberösterreich
24.01.2026 18:00

Ein 17-jähriger Österreicher sitzt seit Anfang Dezember in Linz in Untersuchungshaft. Er soll Anschlagspläne im In- und Ausland geschmiedet haben. Eine gewisse IS-Sympathie bestreitet der Jugendliche nicht, sagt aber, er hätte die Pläne nie in die Tat umgesetzt.

Er hatte vor allem Exekutivbedienstete im Visier, doch diese kamen einem 17-jährigen IS-Sympathisanten zuvor. Weil er in sozialen Medien radikale Inhalte mit Bezug auf die Terror-Miliz „Islamischer Staat“ gepostet und geteilt hatte, wurden die Ermittler auf den Österreicher aufmerksam. Anfang Dezember wurde der IS-Fan schließlich festgenommen.

Ermittlungen laufen weiter
„Es gab Hinweise auf Anschlagspläne im In- und Ausland. Der Beschuldigte bestreitet eine gewisse IS-Sympathie nicht. Er meint aber, dass er die Anschlagspläne nicht umgesetzt hätte“, erklärt Linda Ebert, Sprecherin der Staatsanwaltschaft Linz. Warum genau Exekutivbedienstete im Visier des Jugendlichen waren, könne man noch nicht sagen. „Die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Linz laufen noch. Der Beschuldigte ist nach wie vor in Untersuchungshaft“, so Ebert.

Eigene Meldestelle gefordert
LH Thomas Stelzer ist jedenfalls froh, dass der Bedroher rechtzeitig aus dem Verkehr gezogen werden konnte: „Extremismus und Gewalt werden bei uns nicht geduldet, hier greift der Rechtsstaat konsequent durch. Dafür stehen wir in Oberösterreich.“ Der Linzer FP-Sicherheitsstadtrat Michael Raml fordert nach der Festnahme eine „Meldestelle Radikaler Islam“ am Linzer Magistrat. Bürger sollen dort Fälle und Beobachtungen, die auf extremistische Aktivitäten oder radikale Tendenzen im islamischen Umfeld deuten, melden können.

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