30 April 2014

Ich freue mich für Ancelotti

Sport
30.04.2014 09:06
Mit einem lachenden und einem weinenden Aug hab ich das Duell der Giganten verfolgt. Für David Alaba, der auch darunter litt, dass Ribéry nicht mehr die außergewöhnliche Form hat, tut es mir als Patriot natürlich leid. Hingegen freue ich mich für meinen Freund Carlo Ancelotti, mit dem ich früher im Meisterjahr bei AS Roma zusammengespielt habe. Ein Super-Kerl, der in seiner aktiven Zeit erfolgreich war und als Trainer noch größere Triumphe feiert. Ihm vergönne ich alles.

Er hat Real perfekt eingestellt, ließ aggressiv verteidigen, dazu gehörten auch Mätzchen. Die Bayern, die für mich der Favorit auf den Aufstieg waren, haben früh die Nerven verloren.

Jetzt werden auf Trainer Pep Guardiola viele Vorwürfe einprasseln. Er habe zu offensiv begonnen, die Bayern wären zu hoch gestanden. Aber das kann man ihm nicht vorwerfen. Wenn man die ersten zwei Tore aus Standardsituationen kassiert, hat das nichts mit Taktik zu tun. Und für die Konter hat Real mit Bale und Ronaldo die geeigneten Spieler. Dass man bei einem 0:2-Rückstand alles riskieren muss, ist logisch.

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