Hängende Gesichter im rot-weiß-roten Team! Für den ÖSV gab’s am Samstag bei der Abfahrt in Kitzbühel das schlechteste Ergebnis in der Ski-Historie.
Als bester Österreicher landete Vincent Kriechmayr mit 1,48 Sekunden Rückstand auf Sieger Giovanni Franzoi (ITA) auf Rang 13. Kein Österreicher in den Top-10 – das gab's in Kitzbühel noch nie! Das bisher schlechteste Ergebnis hatte es 2017 gegeben, als Matthias Mayer Achter geworden war.
Kriechmayr zieht nun die Konsequenzen, wird die kommende Abfahrt in Crans Montana auslassen, damit er bei Olympia in Bormio „wieder gescheit am Ski“ steht: „Sehr schade. Ich hätte mir schon mehr vorgenommen!“
Sehr schade. Ich hätte mir schon mehr vorgenommen!
Vincent Kriechmayr
22 Abfahrten in Serie ohne Sieg
Damit geht die ÖSV-Misere weiter! Nach der Enttäuschung auf der Streif ist Rot-Weiß-Rot bereits 1046 Tage in der Abfahrt ohne Sieg, der bis dato letzte gelang Kriechmayr in Soldeu im März 2023. In 22 Rennen in Serie konnte man in der Königsdisziplin nun schon nicht triumphieren, auch hier stellte man den Negativrekord ein.
„Heute ist einfach gar nix gegangen“
„Das Resultat ist nicht zufriedenstellend. Heute ist einfach gar nix gegangen, wir müssen uns anschauen, warum“, fordert ÖSV-Alpinchef Christian Mitter.
Zum fünften Mal in Folge landete kein ÖSV-Athlet in der Abfahrt in den Top-3 – das hatte man sich ganz anders vorgestellt. Während bei Kriechmayr und Co. Mega-Frust herrschte, ließ sich Shootingstar Franzoni als „König von Kitzbühel“ gebührend feiern.
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