Die „Krone“ stellt alle heimischen Kandidaten für den Song Contest vor. Den Anfang macht die 31-jährige Tirolerin Kayla Krystin. Mit ihrem Song „I brenn“ und ihrem sonnigen Gemüt will sie allen zeigen, was in ihr steckt. Der „Krone“ verriet sie, was sie dazu bewegt hat, beim ESC dabei zu sein.
Wenn sie den Raum betritt, steigt die Stimmung: Das sonnige Gemüt von Kayla Krystin passt schon einmal gut zum Song Contest, bei dem sie mit ihrem Song „I brenn“ für Österreich antreten will. Die Musikerin hat gerade erst vom englischen Country-Pop zur Mundart gewechselt: „Ich habe das Gefühl, dass ich die Menschen besser erreichen kann, wenn ich im Dialekt singe, das berührt stärker. Ich habe den Mut, etwas Neues auszuprobieren.“
Das Lied, mit dem sie beim TV-Vorentscheid am 20. Februar im ORF alle ihre elf Konkurrenten ausstechen will, sei für die hauptberufliche Zahnarztassistentin vor allem „einfach groß und emotional“: „Es geht um meinen Weg, aus dem Schatten herauszutreten und zu meiner inneren Stärke zurückzufinden.“
Name: Kayla Krystin
Mein Song für den ESC: „I brenn“
Herkunft: Tirol
Musikalisches Idol: Shania Twain
Liebster heimischer Song-Contest-Teilnehmer: Conchita Wurst – einfach eine Mega-Stimme
Liebster ESC-Song: „Euphoria“ von Loreen (Siegerlied 2012)
Diesen Platz hole ich beim Song Contest für Österreich: Natürlich den ersten!
Stark ist vor allem die Stimme der Tirolerin, die im bürgerlichen Namen Michaela Rimml heißt: „Meine Stimme ist mein Instrument. Schon als ich zehn Jahre alt war, wollte eine Lehrerin unbedingt, dass ich im Chor mitsinge. Nach ein paar Jahren Pause dachte ich dann, ich muss mit dem Talent einfach etwas machen.“ Fünf Songs (u. a. „I Get Up And Run“ oder „Queen Of Hearts“) hat Kayla Krystin seitdem veröffentlicht, samt einem Videodreh in Las Vegas und sogar Charterfolgen, etwa in Australien.
Der ESC in Wien würde der Musikkarriere natürlich den nächsten Schub geben: „Es war immer schon ein Traum von mir, beim Song Contest zu singen. So richtig intensiv verfolge ich den Bewerb, seit damals Conchita Wurst gewonnen hat. Es fasziniert mich, wie viele Menschen man dort erreichen kann, sich bei denen mit dem eigenen Song vorstellen kann. Und es wäre natürlich eine Riesenehre, Österreich zu vertreten, noch dazu, wenn Wien den Bewerb heuer ausrichtet.“
Dass in diesem Jahr wohl politische Strömungen versuchen werden, den Liederwettbewerb für sich zu instrumentalisieren, ist der 31-Jährigen bewusst. Aber einen Sonnenschein kann man nicht so leicht dämpfen: „Ich finde es natürlich schade, dass versucht wird, Politisches über den Song Contest auszutragen. Es sollte dort einfach nur um die Musik gehen. Ich selbst bin da neutral und halte mich lieber raus.“
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