Bis zu 100.000 Euro

Verzögerung könnte Baufirma Strafzahlung kosten

Salzburg
23.01.2026 08:00

Die Erweiterung des Halleiner Keltenmuseums dauert länger als geplant: Im Dezember hätte der Bau abgeschlossen sein sollen. Weil der Bau allerdings komplex sei, wird der neue Teil des Museums erst in einem halben Jahr eröffnet. Das missfällt zwar dem Stadtchef, der Museumsdirektor hingegen bleibt entspannt ...

Neu ab 2026! So steht es auf den Bauzaun-Bannern beim Halleiner Keltenmuseum. Gemeint war damit Jänner: von wegen! Noch vor Jahreswechsel hätte der Umbau des Dachbodens fertig sein sollen. Jetzt soll es erst in einem halben Jahr neu eröffnen. Stadtchef Alexander Stangassinger (SPÖ) ist sauer wegen der Dauerbaustelle: „Das ist sehr ärgerlich!“

Entspannter ist Martin Hochleiter als Direktor des Salzburg Museums: „Das Museum ist ja geöffnet und hatte 2025 gute 17.600 Besucher. Der Dachumbau ist sehr komplex, es gibt viele Aspekte zu beachten. Die sechs Monate Verzögerung sind also überschaubar.“

Konkret wird der Dachboden im Keltenmuseum zugänglich gemacht. Das neue Dach des denkmalgeschützten Hauses soll allen Anforderungen entsprechen und auf eine Stahlkonstruktion gesetzt werden.

Wer trägt aber die Verantwortung für die Verzögerung? Hochleitner: „Ich denke nicht, dass jemand Schuld hat, solch komplexe Bauten benötigen eben Zeit.“ Für Stadtchef Stangassinger könnte die Verzögerung sogar lukrativ sein: „Wir haben im Vertrag eine Strafzahlung mit der Baufirma vereinbart – wenn es zu Verzögerungen kommt, könnten wir bis zu 100.000 Euro an Kosten zurückverlangen.“ 

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