Wieder Rettungseinsatz

Bach im Zillertal gefährlichste Tierfalle Tirols

Tirol
23.01.2026 07:00

Die Feuerwehr Schlitters im vorderen Zillertal in Tirol musste am Mittwoch zur Rettung eines in das Bachbett des Öxlbachs gestürzten Vierbeiners ausrücken – zum wiederholten Mal in den letzten Jahren.

Eigentlich haben die örtlichen Florianijünger schon Routine, wenn es darum geht, Tiere aus dem Öxlbach zu holen. Zuletzt hat es vor rund einem Monat einen solchen – erfolgreichen – Einsatz gegeben: Im Dezember ist ein Stubentiger in das verbaute Gewässer gestürzt, das den Ort quasi teilt.

Mieze miaute um Hilfe
Im eiskalten Wasser miaute die Mieze um Hilfe. Die wackeren Feuerwehrleute konnten den arg durchnässten Mauzer rechtzeitig aus dem Wasser holen.

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Ich habe keine Erklärung, warum gerade in den Öxlbach dermaßen häufig Tiere stürzen. Die Bergung stellt oft eine Herausforderung dar.

Norbert Wurzrainer, Einsatzleiter Feuerwehr Schlitters

„Paul“ beim Spielen entwischt
Am Mittwoch war es wieder so weit. Der Golden Retriever „Paul“ einer deutschen Urlauberfamilie war beim Spielen in Bachnähe entwischt und in den Öxlbach gestürzt. Dort landete er auf einer Eisdecke und zumindest nicht im kalten Wasser.

„Wir sind mit neun Mann und zwei Fahrzeugen ausgerückt, ein Kamerad stieg über eine Klappleiter hinunter zu ,Paul‘“, schildert Einsatzleiter Norbert Wurzrainer von der Feuerwehr Schlitters. „Wir haben den Kameraden am Seil gesichert, für den Fall, dass er im Eis einbrechen würde“, sagt er.

Urlauberhund „Paul“ mit seinen Rettern der Feuerwehr Schlitters
Urlauberhund „Paul“ mit seinen Rettern der Feuerwehr Schlitters(Bild: ZOOM Tirol)

„Paul“ ließ sich brav aufheben und über die Leiter ans Ufer bringen. Der Wiedervereinigung des unverletzten Tiers mit seiner Familie stand nichts im Weg.

Mehrere Rehe und Katzen wurden bereits Opfer
„Paul“ war der erste Hund, der in den Öxlbach fiel. In den vergangenen Jahren stellte das Gewässer freilich eine gefährliche Falle für mehrere Rehe und Katzen dar. Immerhin endeten alle Zwischenfälle glimpflich.

Feuerwehr-Einsatzleiter Wurzrainer hat keine Erklärung für die vielen Stürze ausgerechnet in diesen Bach, der abschnittsweise auf einer Seite mit einem Zaun bzw. Brettern gesichert ist.

Einsatz in voller Montur
„Wir nähern uns den Tieren immer in voller Montur, um vor möglichen Bissen geschützt zu sein“, schildert Wurzrainer. Zum Glück hat sich bisher keiner der Einsatzkräfte verletzt.

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