In Tirol wurden zwei Frauen Opfer schwerer Betrugshandlungen. Im Außerfern und in Innsbruck ermittelt derzeit die Kriminalpolizei, nachdem unbekannte Täter hohe Geldbeträge – in einem Fall mehr als 100.000 Euro, im anderen rund 50.000 Euro – durch unterschiedliche Betrugsmaschen erbeutet haben. Das Geld dürfte wohl futsch sein.
Besonders schwer wiegt ein Fall im Bezirk Reutte: Eine 72-jährige Österreicherin wurde von Mai 2024 bis Ende Dezember 2025 Opfer mehrerer, vermutlich voneinander unabhängiger Betrugshandlungen. In weiterer Folge nutzten nach bisherigem Ermittlungsstand die Unbekannten das Konto der Frau für Transaktionen und Geldverschiebungen. „Der entstandene finanzielle Schaden beläuft sich auf einen niedrigen sechsstelligen Eurobetrag“, heißt es seitens der Polizei. Die Ermittlungen der Kriminalpolizei laufen.
Innsbruckerin fiel auf Betrugsmail hinein
Ein weiterer schwerer Betrugsfall ereignete sich am Dienstag in Innsbruck: Eine 32-jährige Österreicherin erhielt ein betrügerisches E-Mail, das sie zur Eingabe ihrer Zugangsdaten zu einem Kryptowährungs-Wallet verleiten sollte. „Nach der Dateneingabe kam es zu mehreren unbefugten Abbuchungen“, erklären die Ermittler. Der Schaden liegt nach bisherigem Erkenntnisstand im mittleren fünfstelligen Eurobereich.
Die Polizei warnt in diesem Zusammenhang erneut eindringlich vor betrügerischen E-Mails, falschen Online-Angeboten und der Weitergabe sensibler Zugangsdaten. Betroffene werden ersucht, verdächtige Vorfälle bei der Polizei umgehend anzuzeigen.
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