Nicht weniger als 4019 Mal mussten die 4161 Tiroler Bergretter 2025 zu Einsätzen ausrücken. Das sind nicht nur um 550 Einsätze mehr als im Jahr zuvor – die Zahl bedeutet gleichzeitig einen neuen Allzeitrekord.
Die vielen schönen Wetterphasen waren ein Grund für den Einsatzrekord. Aber auch die eisigen Verhältnisse auf den Skipisten führten zu zahlreichen Unfällen. Die meisten Einsätze waren im Bezirk Kitzbühel notwendig (28 Prozent) vor dem Bezirk Reutte (15 Prozent) und Innsbruck/Land (12 Prozent).
Skipisten als Hotspot
31 Prozent aller Einsätze gab es auf Skipisten, im freien Gelände waren es 12 Prozent, auf Wanderwegen 11 Prozent. 30 Prozent der versorgten Patienten waren Skifahrer, 24 Prozent Wanderer und 7 Prozent Mountainbiker.
Unsere Bergretterinnen und Bergretter leisten hochprofessionelle Hilfe im alpinen Raum – Tag und Nacht, zu jeder Jahreszeit und oft unter extremen Bedingungen.

Ekkehard Wimmer, Landesleiter Bergrettung Tirol
Bild: Christof Birbaumer
Die meisten Geretteten (58 Prozent) kamen aus Deutschland, gefolgt von 21 Prozent Österreichern und den Niederländern (7 Prozent).
Rückgrat der alpinen Sicherheit
„Die mehr als 4000 Einsätze machen deutlich, was ehrenamtliche alpine Rettung bedeutet: Unsere Bergretterinnen und Bergretter leisten hochprofessionelle Hilfe im alpinen Raum – Tag und Nacht, zu jeder Jahreszeit und oft unter extremen Bedingungen. Dieses Engagement ist das Rückgrat der alpinen Sicherheit in Tirol“, erklärt Ekkehard Wimmer, Landesleiter der Bergrettung Tirol.
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