Im Mai sollen die Tore des Hallenbads im Landeskrankenhaus Rankweil (Vorarlberg) für immer geschlossen werden. Die Grünen zeigen sich darüber entsetzt, denn damit können dort auch keine Schwimmkurse für Kids mehr angeboten werden.
Im Mai dieses Jahres soll das Hallenbad im Landeskrankenhaus Rankweil geschlossen werden. Die Grünen reagieren darauf mit massiver Kritik und richten eine parlamentarische Anfrage an die zuständige Gesundheits-Landesrätin Martina Rüscher. „Die schwarz-blaue Landesregierung streicht ein funktionierendes Angebot für Kinder, Familien und Patienen – und das in einer Zeit, in der immer weniger Kinder schwimmen können. Während Millionen in Straßen fließen, fehlt plötzlich Geld für Schwimmenlernen, Prävention und Gesundheit,“ findet Zadra deutliche Worte.
Im Raum Feldkirch gibt es kein öffentliches Hallenbad. Gerade darum sei das Angebot in Rankweil so wichtig. Laut Schwimmverband können in Vorarlberg 40 bis 50 Prozent der Kinder nicht gut, also nicht sicher schwimmen. Im Hallenbad in Rankweil werden Kinderschwimmkurse, aber auch Reha- und Präventionsangebote sowie Aquagymnastik für Menschen mit gesundheitlichen Einschränkungen angeboten.
Kostensteigerung als Schließungsargument
Schwimmen zu können sei nicht nur eine grundlegende Kulturtechnik, sondern eine zentrale Lebenskompetenz: „Sie schützt vor Unfällen“, argumentiert Zadra und will von Rüscher unter anderem wissen, um welchen absoluten Betrag die Betriebskosten des Hallenbads im LKH Rankweil in den vergangenen fünf Jahren gestiegen sind. Diese Kostensteigerung ist nämlich das Argument, das die Geschäftsführung der Vorarlberger Krankenhäuser (KHGB) in einem Schreiben angeführt hat, um die Schließung zu begründen. Zudem will Zadra in Erfahrung bringen, welche Investitionen in das Hallenbad in den vergangenen Jahren getätigt wurden und wo im Bezirk Feldkirch Kinderschwimmkurse, Aquagymnastik und Aquafitness angeboten werden.
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