Für die Winterspiele

Jonas Müller ist eine heiße Aktie für Cortina

Vorarlberg
18.01.2026 09:25

Im Februar werden in Mailand und Cortina die Olympischen Winterspiele eröffnet. Mit dabei werden da auch wieder viele Athletinnen und Athleten aus dem Ländle sein. Olympiazentrum Vorarlberg-Geschäftsführer Sebastian Manhart schätzt ungern ein, hat aber bei Rodler Jonas Müller ein „Grücherl“.

Das Olympiazentrum Vorarlberg schaute beim zuletzt präsentierten Jahresbericht zufrieden auf 2025 zurück, nun richtet sich der Blick von Geschäftsführer Sebastian Manhart aber nach vorne. Denn es steht bald ein richtiges Highlight auf dem Terminplan, in Mailand und Cortina werden im Februar die Olympischen Winterspiele eröffnet. Mit dabei werden auch viele Athletinnen und Athleten aus dem Ländle sein. Von plus minus zehn Nominierungen geht Manhart aus, ähnlich viele wie 2022 in Peking, als Vorarlberg 13 Olympioniken entsendete. Das letzte Wort ist aber noch nicht gesprochen – die Nominierungs-PK ist am 26. Jänner. „Das ist eine Größenordnung, die uns ganz gut steht“, sagt der OZ-Chef.

OZ-Geschäftsführer Sebastian Manhart freut sich auf die Winterspiele in Italien.
OZ-Geschäftsführer Sebastian Manhart freut sich auf die Winterspiele in Italien.(Bild: Olympiazentrum Vorarlberg)

Müller in Topform
Mit den Alpinen Katharina Liensberger und Magdalena Egger mussten zuletzt zwei Medaillenanwärterinnen ihre Olympia-Träume leider begraben. Wem traut Manhart denn nun Edelmetall zu? „Diese Frage habe ich noch nie beantwortet“, lacht er, „aber sagen wir so: Wenn ein Jonas Müller drei von sechs Weltcup-Rennen gewinnt – darunter den Olympia-Test auf der Bahn in Cortina – und außerdem den Gesamtweltcup anführt wird er sicher nicht nur hinfahren, um dabei zu sein.“ Den letzten Sieg feierte Müller gestern beim ersten von zwei Rennen in Oberhof, überholte damit den Deutschen Felix Loch im Gesamtranking und führt nun mit 14 Punkten Vorsprung – der Bludenzer ist unmittelbar vor den Winterspielen in Topform und kämpft heute in Oberhof noch um EM-Medaillen.

Nina Ortlieb fuhr am Samstag in Tarvis auf Platz fünf.
Nina Ortlieb fuhr am Samstag in Tarvis auf Platz fünf.(Bild: GEPA)

Aber auch andere Ländle-Athleten schätzt Manhart hoch ein. „Alessandro Hämmerle und Nina Ortlieb werden nicht nur hinfahren, um die Landschaft anzuschauen“, meint er, „aber bei Jonas habe ich ein ’Grücherl’.“

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