Zinedine Zidane, selbst jahrelang Coach der „Königlichen“, meint, zu wissen, woran Xabi Alonso scheiterte. Um erfolgreich zu sein, müsse man stets für seine Spieler da sein, so der Franzose.
Nach etwas mehr als sieben Monaten ist Xabi Alonsos Zeit als Trainer von Real Madrid vorbei. Spanischen Medien zufolge habe der Baske die Kabine verloren – was sich schließlich auch auf die Leistungen ausgewirkt habe.
Zidane, der Real zu drei Champions-League-Titel führen konnte, stimmt zu, in der Sendung „Slowmotions Talks“ erinnerte sich der 53-Jährige: „Bei Real Madrid standen wir den Spielern jederzeit zur Verfügung. Für mich macht genau das ein Team stark: Man ist für die Spieler da. Wer das nicht verstanden hat, kann in diesem Beruf nicht lange bestehen.“
„Dann fehlt immer etwas“
Um die Entscheidungen eines Trainers zu akzeptieren, müsse man ihn mögen, so Zidane. „Wenn die Spieler nicht mit allem einverstanden sind, was ihnen vorgegeben wird, beispielsweise mit den Trainingseinheiten, fehlt immer etwas.“
Dem ehemaligen Offensiv-Star sei der direkte Kontakt zu den Führungsspielern stets wichtig gewesen. Noch bevor er bei Real unterschrieb, habe er sich mit ihnen getroffen, um ihnen seine Pläne zu erläutern. Außerdem sei es als Trainer wichtig, mit gutem Beispiel voran zu gehen. „Wir kamen dienstags um 9 Uhr morgens und gingen um 23 Uhr abends. Wir hatten die beste Mannschaft der Welt. Wenn man die Spieler sah, dachte man sich: ‘Wenn wir gute Arbeit leisten, können wir etwas Außergewöhnliches erreichen.‘ Und genau so ist es gekommen“, so Zidane.
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