Am 25. Jänner wird in der Landeshauptstadt ein neuer Gemeinderat gewählt. Die Zukunft der Innenstadt steht dabei besonders im Fokus – speziell die Parkplatz-Situation. ÖVP-Spitzenkandidat Florian Krumböck hat sich auf die Suche nach noch ungenutzten Kfz-Stellplätze gemacht
Vor allem seit der Domplatz in St. Pölten nach der Neugestaltung autofrei ist, sorgt die Parkplatzsituation in der Innenstadt für heftige Debatten zwischen den Parteien. Während die Freiheitlichen mit ihrer Forderung, den Domplatz wieder für den Autoverkehr zu öffnen, im Rathaus auf Granit beißen, hat sich ÖVP-Spitzenkandidat nach alternativen Abstellplätzen umgesehen.
Kontakt mit Schulbehörden
Fündig ist er bei der HTL geworden. Dort stehen – am Rande des Stadtzentrums – 80 Parkplätze zur Verfügung. „Diese sind an Wochenenden und schulfreien Tagen ungenutzt“, so Krumböck. Der ÖVP-Obmann hat daher Kontakt mit den Schulbehörden aufgenommen, ob die Kfz-Flächen auf dem Schulparkplatz an Samstagen und Sonntagen von Kunden der Innenstadt oder Besuchen des nahen Hallenbades genutzt werden könnten.
Ich meine es ernst mit der Hilfe für die Innenstadt. Dabei setze ich weder auf das Prinzip Hoffnung noch auf Unterschriften-Listen, sondern auf handfeste Lösung
Florian Krumböck, Spitzenkandidat der ÖVP in St. Pölten
Hartberg ist Vorbild
„HTL-Direktor und Bildungsdirektor haben keine Einwände“, berichtet Krumböck von durchaus positiven Signalen. Auch die Zustimmung der Bundesimmobiliengesellschaft (BIG) dürfte nur Formsache sein. Zumal in Hartberg (Stmk.) bereits eine ähnliche Lösung funktioniert – dort werden die Parkplätze des Bundesschulzentrums bei Bundesligaspielen des Fußballklubs genutzt.
„Der Gemeinderat könnte dieses Projekt zum ersten Beschluss nach der Wahl machen“, sagt Krumböck: „Nötig wären nur kleine bauliche Adaptierungen und ein Betrag zu den Erhaltungskosten.“
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